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75 Jahre Israel - Eine bleibende Anfrage an die christlichen Kirchen

Der Deutsche Koordinierungsrat lädt ein: Mit Prof. Dr. Klaus Müller,
Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg und Dr. Christian M. Rutishauser SJ

30. Oktober 2023

Ev. Akadamie Frankfurt/M. - 19.30 Uhr
Videoaufzeichnung jetzt online!


Hier geht's zur Videoaufzeichnung der Veranstaltung:
https://www.youtube.com/live/CveMqLE0tkI?si=qG-FaYQDQqCFRmPE

Der Staat Israel ist 75 geworden. Was hat das Dreivierteljahrhundert seines Bestehens für die christlichen Kirchen und Theologien bedeutet?

Nach Auschwitz entwickelten die Kirchen eine neue Theologie im Angesicht Israels, in der sie ihre religiöse und historische Verbundenheit mit dem Judentum reflektierten, wie auch das Ereignis der israelischen Staatsgründung 1948. Später stellten die Geschehnisse im Nahen Osten die Kirche immer wieder vor die schwere Aufgabe, sich zu komplexen Konflikten ethisch zu äußern, etwa in Bezug auf Israels dauerhafte Besetzung der West Bank, die palästinensischen Terrorangriffe, die Selbstjustiz jüdischer Siedler:innen und die fehlenden demokratischen Strukturen in den palästinensischen Gebieten.

Wie positionieren sich die Kirchen heute gegenüber Israel, das mit seiner umstrittenen Justizreform aktuell eine Krise seiner Demokratie erlebt? Welche Handlungsspielräume haben Theolog:innen, Gemeinden und kirchliche Amtspersonen, und welche Erwartungen sind an sie gerichtet?

Referierende:

  • Prof. Dr. Klaus Müller, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Dr. Ulrike Offenberg, Rabbinerin Jüdische Gemeinde Hameln, Mitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz
  • Dr. Christian M. Rutishauser SJ, Delegat für Schulen und Hochschulen der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten

Moderation:
Gabriele Scherle, Pröpstin i. R.

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
* Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
* Evangelische Akademie Frankfurt
* Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW

Die Teilnahme ist kostenlos.